Grüner leben im Sommer: 6 Dinge, die du sofort umsetzen kannst

by - Mittwoch, Juni 19, 2019


Endlich ist es soweit, dass über Umwelt und Nachhaltigkeit geredet wird. Und das nicht mehr nur im kleinen, sondern auch im großen Stil. Trotzdem halte ich es für wichtig, bei uns und unseren eigenen Verhaltensweisen anzufangen. Es ist leicht, die Verantwortung abzugeben und auf Verbote oder allgemeingültige Regelungen für mehr Umweltschutz zu hoffen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir alle dazu beitragen können, unsere Erde am Leben zu erhalten. Deshalb gibt es heute sechs Dinge zu lesen, die der Umwelt guttun und die wir super leicht umsetzen können.

1. Klimaanlagen bedacht nutzen

Wenn die Temperaturen von einem Tag auf den anderen immens steigen, dann kann es sein, dass unser Körper erstmal ein bisschen Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen. Die Nutzung von Klimaanlagen macht es uns in dieser Hinsicht allerdings schwerer. Es ist vollkommen unnatürlich, unmittelbar nach einem langen Spaziergang in der Sonne, einen gekühlten Raum zu betreten. Ich meine damit nicht, dass wir Klimaanlagen den ganzen Sommer über meiden sollten, aber bedachtes ein- und ausschalten kann nicht nur Erkältungen vorbeugen, sondern auch das Klima schonen.

Es ist doch irgendwie irrsinnig, dass wir bei Außentemperaturen über 25 Grad eine Jacke mitnehmen müssen, weil es in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln eiskalt ist. In unseren privaten Räumen können wir zumindest selbst darauf achten. Zum Beispiel im Auto einfach mal die Fenster runterkurbeln, anstatt sofort die Klimaanlage aufzudrehen. Oder sie nur für einen kurzen Moment einschalten und nicht 24/7 anlassen.

2. Getränke abfüllen, anstatt Plastikflaschen zu kaufen

Ein einfacher Tipp, den wahrscheinlich jeder kennt, aber trotzdem nicht fehlen darf. Denn seien wir mal ehrlich: Gelingt es uns wirklich den ganzen Sommer über, immer eine Flasche Wasser in der Tasche zu haben? Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach, Getränke in einer wiederverwendbaren Flasche abzufüllen und mitzunehmen. Und wenn es dann doch mal passiert, dass du dir unterwegs eine Plastikflasche holst: Wie wäre es, wenn du diese Flasche so lang wie möglich immer wieder nachfüllst? Auch so kannst du dafür sorgen, genügend zu trinken und etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

3. Beim Grillen / Picknicken vorbereitet sein

Ja, ich weiß wie nervig das sein kann, Geschirr abzuspülen, wenn man viele Leute zu sich eingeladen hat. Aber trotzdem: Plastikgeschirr ist einfach unnötig, denn es dient eigentlich nur unserer eigenen Bequemlichkeit. Auch unterwegs gibt es bessere Alternativen, zum Beispiel beim nächsten Picknick oder Grillfest einfach mal das Obst und Gemüse in Dosen und Boxen mitnehmen. Und wenn wir uns dann doch mal für Snacks aus dem Supermarkt entscheiden, dann gilt es Punkt 6 zu beachten.

4. Urlaub in der näheren Umgebung machen

Ich habe schon ewig keine Fernreise mehr gemacht, allerdings spiele ich mit dem Gedanken, dass in Zukunft mal wieder zu ändern. Wären gewisse Gegebenheiten anders, wäre ich längst schon mal nach Japan, Bali oder New York gereist. So ehrlich möchte ich sein. Generell versuche ich mir allerdings Reiseorte auszusuchen, die ich mit dem Fernbus oder dem Zug erreichen kann.

Letztes Jahr bin ich mit dem Flixbus nach Amsterdam gefahren: Günstig und wesentlich umweltfreundlicher, als mit dem Flugzeug. Damit will ich nicht sagen, dass wir gar nicht mehr weit reisen dürfen, aber vielleicht suchen wir uns nicht gleich zwei oder drei Flugreisen im Jahr aus. Sicher gibt es auch in der eigenen Heimat oder näheren Umgebung schöne Orte, die noch entdeckt werden wollen.

5. Auf Strohhalme verzichten

Was gibt es Erfrischenderes, als sich im nächstgelegenen Café ein kühles Getränk zu gönnen? Viele Limonaden, Weinschorlen und Co. werden allerdings immer noch mit einem Strohhalm serviert. Lasst uns deshalb ein Bewusstsein dafür schaffen, wie unnötig Strohhalme sind. Das kann damit beginnen, dass wir der Bedienung im voraus sagen, ihn einfach wegzulassen. Sollte dann trotzdem einer drin sein, können wir ihn wenigstens für das nächste Getränk mitbenutzen – so spart man zumindest etwas ein. Aber auch hier lautet das Motto mal wieder: Vorbereitung ist alles. Ich möchte mir demnächst unbedingt einen Strohhalm aus Glas besorgen, den ich ganz einfach immer in der Tasche lassen werde.

6. Den eigenen Müll mitnehmen

Wer an Seen, Parks und Grünanlagen unterwegs ist, dem entgeht meist nicht, wie viel Müll dort herumliegt. Trinkpäckchen, Papiertüten, Plastikverpackungen und Co. zerstören nicht nur den Anblick unserer wunderschönen Natur, sondern kosten unsere Kommunen auch noch eine Menge Geld. Irgendjemand muss das alles ja schließlich wegräumen. Wie wär's also, wenn wir das gleich selbst machen? Keiner von uns will doch an einem schönen Sommertag zwischen Müllbergen verweilen, also: die eigenen Verpackungen ganz einfach wegschmeißen oder wieder mitnehmen. Vielleicht steigt das Verantwortungsgefühl ja sogar so immens, dass wir auf dem Heimweg gleich noch etwas von dem herumliegenden Müll aufsammeln.

Hast du noch weitere Tipps, wie wir im Sommer mit kleinen Dingen grüner Leben können?











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